Anschreiben Aufbau

Anschreiben AufbauHier finden Sie eine Muster Vorlage für den Aufbau eines Anschreibens für eine Bewerbung inklusive Beispielen und Erläuterungen.

Kontaktdaten Bewerber
Die Kontaktdaten gestalten sich nach folgendem Muster:

Vorname und Name
Straße und Hausnummer
Postleitzahl und Ort
Telefon und Fax
Mobilnummer
E-Mail Adresse

Kontaktdaten Unternehmen: Vorlage
Name des Unternehmens
Vor und Zuname Ansprechpartner (Anmerkung: „z. Hd.“ oder „z. H.“ Ist veraltet und wird nicht mehr verwendet)
Straße und Hausnummer
Postleitzahl und Ort
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Ort und Datum
Die Angabe des Ortes ist mittlerweile keine Pflichtangabe mehr. Das Datum sollte jedoch in jedem Fall angeführt werden.

Betreff
Der Betreff darf sich im Aussehen vom restlichen Anschreiben absetzen, beispielsweise durch Fettdruck. Zwischen dem Betreff und dem vorhergehenden bzw. nachfolgenden Text sollte ausreichend Platz sein, bestenfalls zwei Leerzeilen. Die Einleitung „Betreff:“ ist nicht mehr erforderlich. Neben der Position kann man im Betreff jedoch anführen, wie man auf das Unternehmen bzw. die Stelle aufmerksam geworden ist.

Anrede
Scheint im Stelleninserat kein Ansprechpartner auf, sollte man sich auf jeden Fall die Mühe machen, diesen im Internet zu recherchieren oder telefonisch zu erfragen. Die allgemeine Grußformel „Sehr geehrte Damen und Herren“ ist die absolute Notlösung! Nicht vergessen: Nach der Anrede steht ein Komma, das Anschreiben beginnt mit Kleinbuchstaben (außer Höflichkeitsform „Sie“). Es ist durchaus erlaubt, bei der Anrede von der Standardformel „Sehr geehrte/r XY“ abzuweichen. Allerdings sollte die Begrüßung auch nicht zu salopp formuliert werden.

Einstieg
Der erste Satz des Anschreibens ist oft der schwierigste. Kein Wunder: Schon nach diesem ersten Satz kann der Personalentscheider eine Bewerbung zu den Akten legen. Von Standardfloskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich als…“ oder „Bezugnehmend auf Ihr Inserat in … bewerbe ich mich als …“ ist dringend Abstand zu nehmen. Ungewöhnliche Einleitungen wie „Sie suchen …?“ erwecken mehr Aufmerksamkeit und damit auch die Chance darauf, dass das Anschreiben bis zum Ende gelesen wird.

Hauptteil
Im Hauptteil des Anschreibens hat der Bewerber Gelegenheit, sich selbst vorzustellen. Dabei gilt es, Fähigkeiten, Eigenschaften und bisherige Erfahrungen geschickt miteinander zu verknüpfen. Die Vorgehensweise, die erwähnten Informationen Absatz für Absatz abzuarbeiten, ist veraltet. Vielmehr gilt es, Stärken und Fertigkeiten mit konkreten Beispielen aus dem bisherigen Berufsleben zu verflechten.

Zum Beispiel:
„Als Organisatorin des alljährlichen Sommerfestes konnte ich mein Organisationsgeschick und mein Kostenbewusstsein unter Beweis stellen. Eine selbstständige Arbeitsweise und der Wille, Verantwortung zu übernehmen, waren Grundvoraussetzungen für die positive Erfüllung dieser Aufgabe.“

Der bisherige „berufliche“ Lebenslauf wird geschildert. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Der Bewerber geht zuerst auf die aktuelle Position ein und bezieht sich auf vergangene Erfahrungen
  • Der Bewerber beginnt mit der ersten beruflichen Tätigkeit und arbeitet sich zu seiner aktuellen Position vor
  • Der Bewerber beginnt mit dem Beginn seiner Ausbildung (vor allem geeignet für Berufsanfänger) oder dem Zeitpunkt, als sein Interesse für den Bereich geweckt wurde (vor allem geeignet für Quereinsteiger)

Des Weiteren sollte der Bewerber im Anschreiben darauf eingehen, warum er sich für die ausgeschriebene Stelle bewirbt und warum gerade er die Position besonders gut ausfüllen würde. In diesem Teil hat der Jobsuchende Gelegenheit unter Beweis zu stellen, dass er sich intensiv mit dem Unternehmen und dem Stellenprofil auseinander gesetzt hat. Die Nennung des möglichen Eintrittstermins sollte außerdem im Anschreiben aufscheinen.

Schluss
Für den Schlusssatz gilt: Selbstbewusst statt unterwürfig! Der Abschlusssatz darf nicht den Eindruck erwecken, dass der Bewerber unsicher ist, beispielsweise durch die Formulierung: „Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.“ Vielmehr gilt es, am Schluss des Textes noch einmal das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und selbstsicher zu wirken.

Grußformel
ie Grußformel setzt sich durch eine Leerzeile vom Fließtext des Anschreibens ab. Der Verfasser kann auch der Grußformel eine persönliche Note verleihen, und anstatt standardmäßiger „Freundliche Grüße“ etwa „Freundliche Grüße aus Hagen“ senden.

Unterschrift
Nach der Grußformel folgt die persönliche Unterschrift des Bewerbers. Diese muss nicht noch einmal getippt wiederholt werden, denn der Name geht bereits aus dem Briefkopf hervor.

Anlagen
Die Anlagen (Lebenslauf etc.) als Aufzählung mit Spiegelstrichen

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